Einen Ort finden
Skulpturen führen die Besucher tiefer hinein in das Wunder eines mächtigen Raumes, eines Kirchenraumes. Auf dass sie sich treiben, Augen, Sinne und Geist wandern lassen - wie unter dem Klang von Musik, wenn sie den umgebenden Luftraum füllt.
Und sich verführen lassen und zu verweilen, sich hinzugeben dem Zauber von Kunstgebilden, die im Raum der gotischen Architektur einen Ort gefunden und sich dort für eine Weile mit Überzeugung festgesetzt haben.
Einen Ort finden bedeutet für die Künstlerin ihre Skulpturen in Beziehung zur physischen Umgebung zu setzen, zu Boden, Wand oder Säulen- als Basis oder Haltepunkt. Ebenso den Raum dazwischen zu formen. Es geht um nicht weniger als den Ort insgesamt zu verwandeln.
Noch viel aufregender aber ist es mit den Menschen, die ihn geschaffen haben, durch diese künstlerischen Setzungen in Beziehung zu treten. Ob das Zusammenwirken von Skulpturen und Kirchenraum eine veränderte Wahrnehmung bewirkt?
Vernissage:
Mittwoch, 10. Juni 2026 | 17 Uhr | Marktkirche
Einführung: Giso Westing | Musik: Matthias Flierl, Orgel
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo-Fr von 10-18 Uhr, Sa 10-17 Uhr, So 11.30-18 Uhr