Jede und Jeder von uns kommt ständig irgendwo an. - Eine eher banale Beobachtung. Oder doch nicht?
Ankommen bedeutet, den Ort zu finden, an dem man sich richtig fühlt: ohne Angst, ohne das Stigma eines Anders-Seins, aufgehoben, geborgen und mit der Hoffnung, dazu zu gehören. Trifft dies für uns Alle zu? Haben wir den Ort, die Menschen, die Möglichkeiten, den Frieden im Außen und Inneren gefunden? Ein brandaktuelles Thema, damals und heute.
Ankommen bedeutet, den Ort zu finden, an dem man sich richtig fühlt: ohne Angst, ohne das Stigma eines Anders-Seins, aufgehoben, geborgen und mit der Hoffnung, dazu zu gehören. Trifft dies für uns Alle zu? Haben wir den Ort, die Menschen, die Möglichkeiten, den Frieden im Außen und Inneren gefunden? Ein brandaktuelles Thema, damals und heute.
Am Beispiel Ludwig van Beethovens wird erkennbar, wie ein genialer Mensch dem Leid seiner Ertaubung und dem ohnmächtigen Gefühl innerer Vereinsamung ausgeliefert ist.
Seinem Schüler Ferdinand Ries vertraut er sich an: “… es fehlte wenig, und ich endigte mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück.“
Seine 6. Sinfonie „Pastorale“ scheint purer Ausdruck dafür: Schmerz und Trost zugleich. Diese über 200 Jahre alte Musik neu zu hören, deren Aktualität HEUTE zu begreifen und eine persönliche künstlerische Antwort dazu anzubieten, ist das Anliegen dieses Projektes.
Seinem Schüler Ferdinand Ries vertraut er sich an: “… es fehlte wenig, und ich endigte mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück.“
Seine 6. Sinfonie „Pastorale“ scheint purer Ausdruck dafür: Schmerz und Trost zugleich. Diese über 200 Jahre alte Musik neu zu hören, deren Aktualität HEUTE zu begreifen und eine persönliche künstlerische Antwort dazu anzubieten, ist das Anliegen dieses Projektes.
So entsteht mit drei Ensembles eine gemeinsame Geschichte:
- die "Pastorale" als Basisstück dieser Aufführungen, wird von der Hannoverschen Orchestervereinigung (Ltg.: Martin Lill) gespielt;
- das Hamburger Kammerballett (Ltg.: Edvin Revazov, Isabelle Rohlfs) entwickelt durch die 5 Sätze dieser Sinfonie hindurch einen choreographischen Erzählfaden;
- das inklusive Impro-Ensemble BlueScreen (Ltg.: Jochen Fried) verdichtet diese Momente durch eigene Improvisationen.
Eine Einladung an uns Alle, Musik anders zu erleben, neu zu verstehen, anzukommen.
Christiane Joost-Plate,
InkluVision e.V., Gesamtleitung
InkluVision e.V., Gesamtleitung