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Joaquín Alem: Bach-ianos

Orgelklänge aus dem Bandoneon

Wenn der Geist der europäischen Sakralmusik auf die Seele von Buenos Aires trifft, entsteht ein völlig neuer Klangkosmos. In seinem Soloprogramm zeigt Joaquín Alem das Instrument von einer bisher unbekannten Seite: als tragbare Orgel. Neben eigenen, von Bach inspirierten Kompositionen wie Fugen und Chorälen interpretiert Alem Werke von Frescobaldi, Couperin, Keith Jarrett und Dino Saluzzi. Ein Konzert, das Genregrenzen auflöst und die Brücke zwischen Kontinenten und Jahrhunderten schlägt.

Foto,%20peter%20porikis%20(1) Bildquelle: Peter Porikis

Informationen zu den Ausführenden

Der in Oldenburg lebende argentinische Komponist und Multiinstrumentalist Joaquín Alem widmet seine fast 30-jährige Karriere ganz dem eigenen Schaffen. Als Meister des Bandoneons und der Gitarre schreibt er Solo-Werke, Tango Nuevo, Kammermusik, Ballett und Oper. Seine Musik erklang in Sälen wie dem Beethoven-Haus Bonn, der Bremer Glocke oder dem Teatro Colón in Buenos Aires, oft in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz oder dem Oldenburgischen Staatsorchester. Egberto Gismonti lobte an seiner Musik die „Größe der Seele“. Alem erhielt Stipendien der GEMA und des Deutschen Musikrates. 2023 gipfelte diese Anerkennung in sechs Nominierungen für den Musikpreis „Opus Klassik“, u. a. als Komponist und Instrumentalist des Jahres. Zudem wirkte er 2025 als Jury-Mitglied bei den Latin Grammys. Als Dozent an der Universität Oldenburg verankerte er das Bandoneon zudem erstmals im Lehrplan einer deutschen Hochschule.

Eintrittspreis/Kosten

Eintritt: 15 Euro | erm. 10 Euro